Ein eigener KI-Agent. Verständlich. Deiner.
Dein Assistent.
Bei dir zuhause.
AbraxasOS ist das Zuhause für einen KI-Agenten, der dir gehört: Er wohnt auf deinem Rechner oder deinem privaten Server, schreibt dir über Telegram, zeigt jeden Cent — und was er nicht darf, kann er nicht.
Was ist AbraxasOS eigentlich?
Kein Betriebssystem für deinen Computer. Kein Chatbot. Kein Cloud-Dienst, bei dem du dich anmeldest.
Es ist die Umgebung, in der ein KI-Agent für dich wohnt und arbeitet — mit einem eigenen Ordner auf deiner Festplatte, einem Gedächtnis aus lesbaren Textdateien, festen Regeln darüber, was er anfassen darf, und einem Zähler, der jede Ausgabe mitschreibt. Du redest mit ihm über Telegram, wie mit einem Menschen.
Das Denken kauft er ein — bei einem Modellanbieter im Internet. Alles andere — sein Zuhause, seine Erinnerungen, seine Grenzen, seine Rechnung — macht AbraxasOS auf deiner Seite.
Ein ganz normales Programm: Es ändert nichts an deinem Computer, legt sich neben deine anderen Programme — und lässt sich jederzeit wieder entfernen.
Ein Fenster führt dich durch alles Weitere — kein Terminal, keine Vorbereitung. Du brauchst nur die beiden Zugänge von unten.
Nicht sicher, welchen Computer du hast? Steht ein Apfel darauf, ist es macOS.
Linux: Beim Doppelklick passiert nichts?
Fast immer fehlt nur das Häkchen: Rechtsklick auf die Datei → „Eigenschaften“ → „Als Programm ausführen“ (heißt je nach System leicht anders). Ohne dieses Häkchen darf dein System die Datei nicht starten — und sagt dazu meistens gar nichts.
Zusatzpakete brauchst du nicht: Alles Nötige steckt im Download. Wenn es danach immer noch nicht startet, nimm den Terminal-Befehl aus dem nächsten Aufklapper — oder sag uns Bescheid, dann ist es ein Fehler von uns, nicht von dir.
Lieber im Terminal? Ein Befehl genügt.
curl -fsSL https://raw.githubusercontent.com/gregoryschlepper/AbraxasOS_free/main/install.sh | bash
Einfügen, Enter drücken — fertig. Derselbe Befehl auf Linux und macOS. Fehlt Python, wird es mitinstalliert.
Und Windows?
Kommt — aber noch nicht heute. Wir hätten dir hier einen Umweg anbieten können, der zwar irgendwie funktioniert, dich aber bei der ersten Hürde allein lässt. Das ist nicht der Anspruch.
Eine Windows-Fassung, die sich genauso doppelklicken lässt wie die anderen beiden, ist in Arbeit. Bis dahin: Mac oder Linux — oder ein kleiner gemieteter Server, der die Sache ohnehin rund um die Uhr erledigt.
Was du davon hast
Drei Versprechen, die im Code stehen — nicht im Marketing.
Du verstehst, was passiert
Keine Fachsprache, keine Logdateien, kein Rätselraten. Dein Agent erklärt, was er tut — in Sätzen, die du beim ersten Lesen verstehst.
Du behältst die Kontrolle
Wichtige Schritte passieren erst nach deiner Freigabe. Und Gefährliches — Schlüssel lesen, Dienste ändern, veröffentlichen — ist technisch gesperrt, nicht nur „per Bitte“ an die KI.
Du weißt, was es kostet
Jeder Denk-Aufruf wird ehrlich mitgezählt. Ein Tageslimit (Standard: 5 $)
stoppt Ausgaben, bevor sie wehtun — und /verbrauch im Chat
zeigt jederzeit den Stand.
Was er für dich tun kann
Beim Einrichten wählst du aus, welche Fähigkeiten dein Agent bekommt. Später kannst du jederzeit weitere dazunehmen oder abschalten.
Geteilter Ordner
Der Weg, auf dem deine Dateien zu ihm kommen: Du legst ein PDF, eine Tabelle oder Notizen in einen Ordner deiner Cloud — er holt sie sich und sagt Bescheid. Was er erzeugt, legt er dort ab.
Kalender
Liest deinen Google-Kalender, legt Termine an und verschiebt sie. Löschen? Erst, wenn du es ausdrücklich bestätigst.
Posteingang
Fasst deine E-Mails zusammen und sortiert das Wichtige nach oben. Antworten schreibt er als Entwurf — abgeschickt wird nichts, solange du das Senden nicht ausdrücklich einschaltest.
Gedächtnis
„Merk dir …“ genügt. Alles landet als lesbare Textdateien auf deinem Rechner — du kannst jede mit einem normalen Editor öffnen.
Tageskurzbericht
Jeden Morgen das Wichtigste auf einen Blick — heutige Termine, Posteingang, und was dein Agent gestern gekostet hat.
Stimme
Schick ihm eine Sprachnachricht, er versteht sie. Auf Wunsch antwortet er selbst per Sprachnachricht — mit einer Stimme, die du auswählst.
Geplante Aufgaben
„Erinnere mich jeden Freitag an den Wochenendeinkauf“ — dein Agent meldet sich von selbst, wenn etwas ansteht.
Das Cockpit
Ein Doppelklick öffnet ein Fenster im Browser — es läuft nur auf deinem Rechner. Dort richtest du alles ein, spielst Updates ein oder entfernst ihn wieder. Auch auf deinem Server, ganz ohne SSH-Kenntnisse.
Wie es sich anfühlt
Du redest mit ihm wie mit einem Menschen. Er hat einen Namen, den du ihm gibst. Er kennt deine Vorlieben, weil du sie ihm gesagt hast — nicht, weil er dich heimlich analysiert.
Was du vorher brauchst
Zwei Zugänge, keine Vorkenntnisse. Zusammen etwa 10–20 Minuten, je nach Kenntnisstand — alles wird erklärt. Die Einrichtung fragt danach und trägt sie für dich ein; du musst nie eine Konfigurationsdatei anfassen.
Ein Denk-Zugang (OpenRouter)
Damit kann dein Agent denken. Auf
openrouter.ai
registrieren, ein kleines Guthaben aufladen (5 $ reichen oft wochenlang),
unter „Keys“ einen Schlüssel erstellen.
Die Seite ist auf Englisch — die
bebilderte Anleitung
zeigt dir jeden Klick, auch das Bezahlformular.
Ein Telegram-Bot
Das ist der Draht, über den ihr sprecht — dein Agent bekommt seinen eigenen
Telegram-Account. In Telegram nach @BotFather suchen (der
echte hat ein blaues Häkchen), /newbot senden, Namen vergeben,
Token kopieren. Kostenlos.
Schritt für Schritt mit Bildern
Wer lieber DeepSeek direkt nutzt, wählt das in der Einrichtung als zweite Möglichkeit. Am Ende antwortet dir dein Assistent in Telegram.
Wo dein Agent wohnt
Derselbe Weg funktioniert auf beiden — die Wahl hängt davon ab, wie du ihn nutzen willst.
Auf deinem eigenen Rechner
Einfachster Einstieg, alles bleibt bei dir zuhause. Dein Agent ist erreichbar, solange dein Rechner läuft und online ist.
Auf einem gemieteten Server
Sinnvoll, wenn er rund um die Uhr für dich da sein soll —
auch wenn dein Rechner aus ist. Die Einrichtung übernimmt den Umzug: Alle
Fragen beantwortest du zuhause, der fertige Assistent zieht danach um.
Was das für deine Daten bedeutet →
⚠️ Was du wissen solltest
Das steht bewusst weit unten — aber es ist der ehrlichste Abschnitt dieser Seite. Ein Assistent, der wirklich etwas tun kann, kann auch etwas anrichten. Lies das einmal in Ruhe, bevor du ihn einlässt.
1. Dein Agent denkt nicht bei dir — er denkt in der Cloud.
Damit er antworten kann, geht deine Nachricht an einen Modellanbieter (OpenRouter oder DeepSeek) — und alles, was er liest, um sie zu beantworten: der Termin, die Notiz, die Datei, die du ihm gibst. Das ist keine Lücke, das ist die Funktionsweise. Was niemanden außer dir angehen darf, gib ihm nicht.
2. Er führt Befehle auf deinem Rechner aus.
Anders wäre er nutzlos. Im Standard („Zuhause-Modus“) ist er dabei auf seinen eigenen Ordner begrenzt und kommt an nichts anderes auf deiner Festplatte heran. Wer den Expertenmodus einschaltet, hebt diese Grenze auf — dann kann er alles, was du selbst im Terminal auch könntest. Tu das nur, wenn du weißt, was das heißt.
3. Texte von Fremden können ihm Befehle erteilen.
Eine E-Mail, eine Webseite, ein Dokument — was er liest, kann versuchen, ihn zu manipulieren („Prompt-Injection“). Genau deshalb sind die gefährlichen Dinge hart im Code gesperrt, nicht bloß per Anweisung an die KI: Schlüssel lesen, Dienste ändern, auf fremde Rechner zugreifen, veröffentlichen, Pakete installieren. Diese Sperren gelten auch dann, wenn die KI überzeugt ist, es sei richtig.
4. Er kostet Geld — echtes.
Jeder Denk-Aufruf wird abgerechnet. Ein Tageslimit (Standard: 5 $) hält ihn an, bevor es wehtut, und jede Ausgabe steht im Zähler. Aber ein Limit ist eine Bremse, keine Garantie: Prüfe die ersten Tage deinen Verbrauch.
5. Auf einem gemieteten Server liegen deine Daten bei einem Fremden.
Ein VPS ist ein Computer, der jemand anderem gehört. Sein Gedächtnis, deine Dateien, seine Schlüssel liegen dort — technisch hat der Anbieter Zugriff auf die Maschine. Das ist der Preis für „rund um die Uhr erreichbar“. Wer das nicht will, lässt seinen Agenten zuhause wohnen.
6. KI irrt. Regelmäßig.
Er wird Dinge falsch verstehen, falsch zusammenfassen und gelegentlich
selbstbewusst Unsinn erzählen. Deshalb fragt er vor wichtigen Schritten,
deshalb kann er E-Mails nur entwerfen statt senden, und deshalb hält
/stopp ihn jederzeit sofort an.
Verlass dich bei Wichtigem nicht blind auf ihn.
Wenn dir das zu viel ist: völlig in Ordnung. Ein Werkzeug, dessen Risiken man nicht tragen will, sollte man nicht benutzen — und wir sagen dir das lieber hier, als dass du es später herausfindest.
🐞 Etwas kaputt? Sag Bescheid.
AbraxasOS ist von einem Menschen gebaut und wird von echten Menschen benutzt — also gibt es Fehler. Jede Meldung hilft, beschreib es einfach in deinen Worten.
Per E-Mail — kein Konto nötig
Ein Klick öffnet deine Mail-App, Betreff und Fragen sind schon ausgefüllt. Du musst dich nirgends registrieren.
Technisch unterwegs? GitHub
Wer ohnehin ein GitHub-Konto hat, legt am besten direkt ein Issue an — dort kannst du auch sehen, was andere schon gemeldet haben.
Bitte keine Schlüssel oder Passwörter mitschicken. Wenn du einen Ausschnitt aus dem Log beilegst: Ein Blick darüber genügt meist, um zu sehen, ob etwas Geheimes darin steht.
Für wen das gemacht ist
Für Menschen, die einen eigenen KI-Helfer wollen, aber kein Informatikstudium dafür beginnen möchten. AbraxasOS ist absichtlich kein Werkzeug für Entwickler — es ist eine Umgebung, in der dein Agent zuverlässig und verständlich für dich arbeitet. Wenn deine Mutter es bedienen kann, ist es fertig. Vorher nicht.
🗑️ AbraxasOS wieder deinstallieren
Am einfachsten ohne Terminal: Cockpit öffnen (Doppelklick) → „Löschen und neu anfangen“ bzw. „Instanz verwalten“ → entfernen — vom eigenen Rechner oder vom Server, mit Rückfrage und auf Wunsch einer Sicherungskopie deiner Erinnerungen.
curl -fsSL https://raw.githubusercontent.com/gregoryschlepper/AbraxasOS_free/main/uninstall.sh | bash
Noch Fragen?
Die bebilderten Anleitungen für die Einrichtung, die Fragen, die am häufigsten kommen, und die Technik dahinter stehen auf einer eigenen Seite — damit hier nur steht, was du für die Entscheidung brauchst.