Keine Fachsprache, keine Logdateien, kein Rätselraten. Dein Agent erklärt, was er tut — in Sätzen, die du beim ersten Lesen verstehst.
Ein Fenster führt dich durch alles Weitere — kein Terminal, keine Vorbereitung. Alles Nötige ist im Paket enthalten. Du brauchst nur die beiden Zugänge von unten.
Lieber im Terminal? Ein Befehl genügt.
curl -fsSL https://raw.githubusercontent.com/gregoryschlepper/AbraxasOS_free/main/install.sh | bash
Einfügen, Enter drücken — fertig. Derselbe Befehl auf Linux und macOS. Fehlt Python, wird es mitinstalliert.
Und Windows? Einmal in der PowerShell wsl --install ausführen,
neu starten, dann denselben Befehl in der neuen App „Ubuntu“. Ehrlicher Hinweis:
Das eignet sich gut zum Ausprobieren — für den Betrieb rund um die Uhr ist ein kleiner
Linux-Server oder Mac die verlässlichere Wahl.
AbraxasOS
Nicht für deinen Computer. Für deinen Agenten. AbraxasOS richtet sich selbst ein, schreibt mit dir über Telegram wie ein Gegenüber — und macht nichts Wichtiges, ohne dich vorher zu fragen.
Wichtige Schritte passieren erst nach deiner Freigabe. Und Gefährliches — Dienste ändern, Schlüssel lesen, destruktives Löschen — ist technisch gesperrt, nicht nur „per Bitte“ an die KI.
Jeder Denk-Aufruf wird ehrlich mitgezählt. Ein Tageslimit (Standard: 5 $) stoppt
Ausgaben, bevor sie wehtun — und /verbrauch im Chat zeigt jederzeit den Stand.
Was du vorher brauchst
Zwei kostenlose bis sehr günstige Zugänge, keine Vorkenntnisse nötig. Beides zusammen dauert etwa fünf Minuten. Das Installationsskript fragt danach und trägt sie für dich ein.
Das ist der Zugang, mit dem dein Agent „denken“ kann. Ein Schlüssel, ein Konto — und dein Agent kann zwischen Denk-Modi wechseln (Standard, Spar, Bau), ohne dass du je ein weiteres Konto brauchst.
- Auf openrouter.ai kostenlos registrieren.
- Ein kleines Guthaben aufladen — 5 Dollar reichen oft für viele Wochen.
- Unter „Keys“ einen Schlüssel erstellen, kopieren, bei der Einrichtung einfügen.
Das ist der Draht, über den du mit deinem Agenten sprichst. Dein Agent bekommt dafür seinen eigenen Telegram-Account.
- In Telegram nach @BotFather suchen und Chat öffnen.
- Den Befehl /newbot senden und einen Namen vergeben.
- Den Token, den dir BotFather schickt, kopieren.
Beide Schritte machst du einmalig. Die Einrichtung fragt danach, öffnet auf Wunsch eine bebilderte Schritt-für-Schritt-Anleitung im Browser (sie reist mit der Installation) und trägt alles für dich ein — du musst nie eine Konfigurationsdatei anfassen. Wer lieber DeepSeek direkt nutzt, wählt das in der Einrichtung als zweite Möglichkeit (Schlüssel von platform.deepseek.com). Die ganze Einrichtung dauert ungefähr 10 Minuten und endet damit, dass dein Assistent dir in Telegram antwortet.
Wo dein Agent läuft
AbraxasOS installiert sich mit demselben Befehl auf Linux und macOS — lokal auf deinem eigenen Rechner oder auf einem VPS. Beides funktioniert, die Wahl hängt davon ab, wie du deinen Agenten nutzen willst.
Einfachster Einstieg, alles bleibt bei dir zuhause. Dein Agent ist erreichbar, solange dein Rechner läuft und online ist.
Sinnvoll, wenn dein Agent rund um die Uhr für dich da sein soll — auch wenn dein eigener Rechner aus ist oder du unterwegs bist. Ein günstiger Mini-Server reicht. Die Einrichtung übernimmt den Umzug: Alle Fragen beantwortest du auf deinem eigenen Rechner, der fertig eingerichtete Assistent zieht danach um. Dein Server-Passwort wird dabei nur an SSH weitergereicht — nicht gespeichert, nicht protokolliert.
Wie es sich anfühlt
Du redest mit deinem Agenten wie mit einem Menschen. Er hat einen Namen, den du ihm gibst. Er kennt deine Vorlieben, weil du sie ihm gesagt hast — nicht, weil er dich heimlich analysiert. Wenn er etwas Neues vorschlägt, fragt er erst. Wenn etwas nicht klappt, sagt er es.
Du: Merk dir: Tante Ruth hat am 3. August Geburtstag.
Er: Gemerkt. Soll ich dich ein paar Tage vorher erinnern, damit noch Zeit für eine Karte bleibt?
Du: Ja, mach das. Und was hast du mich diesen Monat eigentlich gekostet?
Er: Bisher 1,87 $. Dein Tageslimit von 5 $ habe ich nie angekratzt — der teuerste Tag lag bei 31 Cent.
Was er für dich tun kann
Beim ersten Einrichten wählst du aus, welche Fähigkeiten dein Agent bekommen soll. Später kannst du jederzeit weitere dazunehmen oder abschalten.
Liest deinen Google-Kalender, legt Termine an und verschiebt sie. Löschen? Erst, wenn du es ausdrücklich bestätigst.
Fasst deine E-Mails zusammen und sortiert das Wichtige nach oben. Technisch nur-lesend: Löschen oder Senden kann er gar nicht.
„Merk dir …“ genügt. Alles landet als lesbare Textdateien auf deinem Rechner — du kannst jede mit einem normalen Editor öffnen.
Jeden Morgen das Wichtigste auf einen Blick — heutige Termine, Posteingang, und was dein Agent gestern gekostet hat.
Schick ihm eine Sprachnachricht, er versteht sie. Auf Wunsch antwortet er selbst per Sprachnachricht — mit einer Stimme, die du auswählst.
„Erinnere mich jeden Freitag an den Wochenendeinkauf“ — dein Agent meldet sich von selbst, wenn etwas ansteht.
Alles Wichtige ohne Terminal
Einrichten ist das eine — aber auch danach musst du nie in eine schwarze Konsole tippen. Für den Alltag gibt es zwei Wege, die beide ohne Fachwissen funktionieren.
Ein Doppelklick auf das Programm öffnet das Cockpit im Browser — es läuft nur auf deinem Rechner, nichts geht ins Netz. Dort siehst du den Zustand deines Assistenten, richtest Telegram und Kalender geführt ein, trägst Schlüssel nach, spielst Updates ein oder entfernst ihn wieder — auch auf deinem Server, ganz ohne SSH-Kenntnisse.
Sechs Befehle direkt neben dem Eingabefeld: /hilfe, /modell,
/verbrauch, /update, /neustart, /stopp.
Sie werden lokal beantwortet und kosten nie etwas — auch ein vertippter Befehl
erreicht das bezahlte Denk-Modell nicht.
Wie es funktioniert
Unter der Oberfläche besteht AbraxasOS aus vier klaren Bausteinen. Du musst sie nicht verstehen, um den Agenten zu nutzen — aber wenn du wissen willst, wie er tickt, hier ist es.
Fähigkeiten, die du einschaltest — Kalender, Posteingang, Stimme. Jede bringt eine geschriebene Erlaubnis mit, die genau sagt, was sie darf. Eingeschaltet wird erst, wenn du im Chat „Ja“ sagst.
Sagst du „Merk dir …“, wird daraus ein Vorschlag, den du absegnen kannst — dein Agent ändert nie heimlich sein Verhalten. „Was hast du gelernt?“ beantwortet er in Alltagssprache.
Vorlieben, eure Regeln, eure Geschichte — als Textdateien in deinem Arbeitsbereich, mit jedem Editor lesbar. Bewusst keine Datenbank, in die niemand hineinschauen kann.
Was nicht ausdrücklich erlaubt ist, geht nicht. Gefährliche Befehle sind technisch verdrahtet gesperrt — und vor jeder Änderung an seinen Erinnerungen legt dein Agent eine Sicherungskopie an.
Für wen das gemacht ist
Für Menschen, die einen eigenen KI-Helfer wollen, aber kein Informatikstudium dafür beginnen möchten. AbraxasOS ist absichtlich kein Werkzeug für Entwickler — es ist eine Umgebung, in der dein Agent zuverlässig und verständlich für dich arbeitet. Wenn deine Mutter es bedienen kann, ist es fertig. Vorher nicht.
🗑️ AbraxasOS wieder deinstallieren ›
Am einfachsten ohne Terminal: Cockpit öffnen (Doppelklick) → „Instanz verwalten“ → entfernen — vom eigenen Rechner oder vom Server, mit Rückfrage und auf Wunsch einer Sicherungskopie deiner Erinnerungen. Lieber im Terminal? Ein Befehl räumt alles auf:
curl -fsSL https://raw.githubusercontent.com/gregoryschlepper/AbraxasOS_free/main/uninstall.sh | bash
Für Entwickler
AbraxasOS ist ein local-first Agent Operating System in purem Python — bewusst ohne Drittanbieter-Abhängigkeiten. Eigener Agent-Core mit gehärteter Tool-Schicht, Skills mit deklarierten Capabilities, dreistufiges Lernsystem, provider-agnostische Modellschicht. Apache-2.0, Quelltext auf GitHub.